Am Wochenende vom 04.–06. Juli besuchte Bürgermeister Dr. Dirk Scharrer gemeinsam mit seiner Familie, Mitgliedern der städtischen Gremien und des Städtepartnerschaftsvereines unter Leitung der ersten Vorsitzenden Christiane Witte Tergnier und nicht nur für ihn, sondern auch für einige Mitglieder der Delegation war dies der erste Aufenthalt in unserer französischen Partnerstadt.
Untergebracht in Gastfamilien sowie den Mobilhomes auf der Base Nautique de la Frette erlebte die Gruppe ein intensives und fröhliches Wochenende, an dem die Beziehungen nicht nur gefestigt, sondern weiter ausgebaut wurden.
Besonderer Höhepunkt dieses herzlichen Austauschs war der offizielle Empfang im Festsaal des Odysée, einem Gebäude in Form eines Schiffes auf dem Gelände.
Bürgermeister Michel Carreau, der Abgesandte des Regionalparlamentes Aurélien Gall, sowie Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereines mit der Vorsitzenden Annick Cornille und des Stadtrates konnten die Delegation aus Wolfhagen bei strahlendem Sonnenschein begrüßen. In seiner Rede betonte Michel Carreau, welchen Stellenwert die Städtepartnerschaft hat. Der Austausch auf schulischer, sportlicher und kultureller Ebene kann als gelebte Friedensarbeit betrachtet werden und nicht nur heute sondern auch gerade zukünftig von großer Bedeutung. Es sollte uns alle motivieren, nicht nachzulassen in den Versuchen weitere Variationen der Begegnung zu entwickeln, um die Idee der Einheit in Vielfalt in die nächste Generation zu tragen und zu sichern.
Dem schloss sich Bürgermeister Scharrer in seinen Worten an. Neben der Freude über die Einladung, betonte auch er die Wichtigkeit dieser Partnerschaft innerhalb Europas und für die Stadt Wolfhagen. Was einst undenkbar gewesen sei, sei nun Realität geworden, aus Erbfeinden sind Freunde geworden. Er erklärte, verstärkt Möglichkeiten des Austauschs und des Wissenstransfers im sportlichen wie auch im kulturellen Kontext ausloten zu wollen, damit die Städtepartnerschaft, die im nächsten Jahr ihr 45-jähriges Bestehen feiert, nachhaltig erhalten bleibt und gelebt wird.
Dies soll auch gerade mit und durch die Städtepartnerschaftsvereine auf beiden Seiten, die diesen Besuch entsprechend vorbereitet und organisiert haben, gefördert werden.
Da bei dem letzten Besuch der Gäste aus Tergnier der Besuch der Kirmes in Istha für besondere Freude gesorgt hat, wurde abschließend als Gastgeschenk gemeinsam ein Fass mit deutschem Bier mit den Gläsern des Viehmarktes neben Champagner und Häppchen verköstigt.
