Nicht vergessen werden sollte natürlich nicht der zu Beginn gezeigte Film von Herrn Lindemann, welcher auf den Tag genau 35 Jahre zuvor die feierliche Unterzeichnung der Urkunden gefilmt hatte- 3 Min., die bei den Anwesenden für viele Emotionen sorgten- sahen sie doch viele Freunde und Angehörige- einige von Ihnen waren sogar zum Festakt nach Wolfhagen wiedergekommen.
Nach einer weiteren Stärkung und dem Gruppenbild ging es los zum Umzug. Während sich die Menschen, die nicht mitlaufen wollten in der Stadt verteilt haben, gingen die Mandatsträger, Ehrengäste, Vereinsmitglieder und Festzugsteilnehmer Richtung Apfeltrift.
Dabei ließ Ohr-Gugge-Mal es sich nicht nehmen, an mehreren Stationen anzuhalten und schon mal musikalisch die Stimmung hochzukochen- von Anheizen musste man bei den Temperaturen nicht sprechen…

Der Festzug durch die Straßen stieß auf Begeisterung sowohl der Zuschauer als auch der Teilnehmer, die, obwohl diese von der Länge doch etwas überrascht, mit vollem Einsatz dabei waren. Dennoch waren einige sehr dankbar über das Angebot von Wolfgang Leffringhausen, der ein Fahrzeug gestellt und gefahren hat, auf dem der Festzug erfahren werden konnte und welches erschöpfte Passagiere aufnahm.
Am Festplatz angekommen folgte für die einen das Erkunden des Marktes, manche gingen auch nochmal in die Stadt, um diese zu besichtigen, Ohr-Gugge-Mal machte an der Seite des Spielmannszuges eine Verschnaufpause vor der Polizei. Den Spielmannszug und auch die Feuerwehr Wolfhagens verbinden viele Begegnungen nach und mit Ohrdruf.
So feiert die Feuerwehr Ohrdruf am kommenden Wochenende ihr 165-jähriges Bestehen und hat die Wolfhager Wehr zum offiziellen Festakt eingeladen.
Doch zurück zum Viehmarkt. Nach einem Moment der Erholung waren unsere Gäste aus Ohrdruf wieder am Musizieren- zunächst etwas kritisch beäugt doch schließlich mit der Frage, ob man nicht gemeinsam spielen wolle- da ließen sich die Ohrdrufer nicht 2x bitten.

Als die Bürgermeister schließlich kamen, um gemeinsam mit der Musikgruppe in das Zelt einzuziehen, mussten diese erst mal warten, bis das Minikonzert beendet war – welches im Zelt später allerdings wieder aufgenommen wurde!!
Die Bürgermeister Arm in Arm miteinander tanzend, die Musiker zusammen musizierend, Menschen feiernd drumherum- ein besseres Bild konnte diesen Tag gar nicht abbilden!!
Gegen 17:30 Uhr trafen die ersten Gäste wieder an der Stadthalle ein. Alle waren dankbar für ein weiteres Kaltgetränk und etwas Schatten bevor die Busfahrt zurückging. Die Verabschiedung war sehr herzlich- und alle Beteiligten unisono am Schwärmen von dem fantastischen Tag mit dem Versprechen, sich bald wiederzusehen.
Wir möchten allen Gästen aus nah und fern, allen Unterstützern/Innen und Sascha Hofmann für diesen unvergesslichen Tag von Herzen danken!!